Oolongtee "永春佛手 Yongchun Fo Shou", aus Yongchun, Fujian, China, ca. 6g / Packung
Artikelnummer: 20622_1
Beschreibung
Der Fo Shou-Kultivar (20622), ein großblättriger Strauch, dessen Blätter die Form der Buddhas-Hand-Frucht aufweisen, stammt ursprünglich aus dem Landkreis Yongchun in Fujian. Er wird seit mehr als 300 Jahren in den dortigen Bergregionen auf einer Höhe von 600-900m angebaut. Er gilt als die beste unter den für die Zubereitung von Oolong-Tee geeigneten Teesorten, wird damit höher geschätzt als z.B. Tieguanyin! Im Jahr 2008 wurde der Yongchun Buddhas Hand Tee vom Staat als „berühmte chinesische Marke“ anerkannt und erhielt die Auszeichnung „Chinas Tee Nr. 1 für die Olympiabewerbung“. Trotzdem handelt es sich beim Yongshun Fo Shou um ein Nischenprodukt, seine Anbaufläche ist gering. Da er zudem langsamer wächst, als viele andere Teesorten, wie etwa Tieguanyin, ist es von den lokalen Bauern nur konsequent, bei seinem Anbau und der Herstellung des Tees vor allem auf seine Qualität zu achten.
Hierzu dürfte auch der Name des Kultivars verpflichten: Der Buddhismus ist im Süden Fujians tief verwurzelt. Der Namensgebungslegende nach hätte ein Mönch, der Buddha jeden Tag anboten haben soll, Zweige von Teepflanzen auf die Buddhas-Hand-Zitrusfrucht gepfropft, um dem Tee das entsprechende Aroma zu verleihen, und sie anschließend sorgfältig kultiviert. Die malerische Landschaft in den Daiyun-Bergen mit Morgennebel und Abenddunst, den zahllosen bunten Blumen, die nie verblühen, und die klimatischen Bedingungen, die als ganzjähriger Frühling beschrieben werden können, liefern jedenfalls keine Gründe, an der Allgegenwart Buddhas zu zweifeln. Die Dreifachbegründung für die Namensgebung: Blätterform, Pfropfung auf die gleichnamige Frucht, Züchtung des Kultivars zu Ehren Buddhas, mag anderswo Fragen aufwerfen, In Yongchun wird sie zu einer Wahrheit verwoben.
Tatsächlich hat es auch mit dem Trinkgenuss etwas Besonderes auf sich. Ehemalige Bewohner dieser schönen Landschaft lassen sich mit Vorliebe diesen Tee zu ihrem neuen Wohnort schicken, sagte man uns. Lässt sich ihre Heimat durch den Fo Shou schmecken? Hat Buddha einen Tropfen in diesen Tee gemischt?
Der Fo Shou aus Yongchun gilt jedenfalls als der beste seiner Art. Unser leicht oxidierter, leicht gerösteter Tee schmeckt saftig! nach Nashibirne, Grapefruit und der Frucht Buddhas Hand, ist ölig, süß und klar. Für uns ist er geradezu unwiderstehlich.
Zubereitungsempfehlung: ca.5-6g/110-130 ml Gaiwan, Gong-Fu-Cha-Methode (Ziehzeit sehr kurz nach Belieben), Temperatur 90°C, ca. 7 Aufgüsse









