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3 Tees für chinesisches Neues Jahr

3 Tees für chinesisches Neues Jahr

Tee-Special zum Jahr des glücklichen Schweins mit 3 außergewöhnlichen Tee's zum Energieladen 
 
 
Entdecken Sie die Tee Diamanten 
 
Wieder ist ein Jahr vorrüber gegangen. Im chinesischen Kalender folgt das Jahr des Erd-Schweins.   Und das bringt Glück, Glück, Glück! 
 
Glücklich können wir uns schätzen aus diesem Anlass allen Teefreunden drei neue Tees anzubieten. Sie sehen ganz verschieden aus und sind außergewöhnlich. In Europa sind sie noch wenig bekannt. Wieviel Mühe, Ausdauer, Geduld, Erfahrung in den vielen verschiedenen Arbeitsschritten steckt bis ein herrvorragender Tee entsteht, können wir als Konsumenten manchmal gar nicht nachvollziehen. Deshalb ist es an dieser Stelle auch einmal nötig inne zu halten und dankbar zu sein, dass wir hier in Berlin und ganz Deutschland in den Genuss von solch exquisiten Tees kommen können. Noch sind die Wintertage nicht vorbei. Allen drei Tees ist gemeinsam, das sie 
 wärmend, energetisierend und entspannend zugleich wirken, sowohl der Hong Cha als auch der Hei Cha und der Gushu Pu Erh. Der filigrane Geschmack eröffnet sich vielleicht erst auf den zweiten bzw. dritten Schluck, ist aber auf jeden Fall eine Entdeckung wert.   
 

Gushu Pu Erh - Cha Hua Shi - Teefossil aus Yunnan 

 
Ein geflügeltes chinesisches Wort sagt, wenn Pu Erh ein Berg von Gold wäre, dann wäre der Cha Hua Shi die Diamanten darin. Tropfenförmig, tiefschwarz, wie kleine, glatt geschliffene, glänzende Kohle-Nuggets sieht dieser Tee aus. Bei der Herstellung von Pu Erh sondern sich sich beim Immer-und immer-wieder-Umwenden der Teeblätter sogenannte "Teeklumpen" ab, Blätter kleben durch den im Blatt beinhalteten Teezucker aneinander. Zwischen den Teeklumpen befinden sich dann die Tee-Nuggets, die von Hand herausgelesen werden. Echter Cha Hua Shi wird auch noch nach 20 Mal Aufgießen nicht aufgegangen sein. Das ist ein Merkmal dieses Tees. Er behält seine Form bei und variiert wenig im Geschmack. Durch alle Aufgüsse bleiben lang anhaltend Erdigkeit und Süße. Er erinnert an Pu Erh und schmeckt doch anders, manchmal fehlen noch die Worte, um es genau zu treffen. Wenige Sekunden Ziehzeit reichen, wer es doch etwas voller mag, kann den Tee ein bis zwei Minuten ziehen lassen, doch die dritte Art, den Tee zu genießen, ist das Köcheln. Dann entfaltet er die volle Cremigkeit. Der ganze Raum ist von einem angenehmen Duft erfüllt. Wohlbehagen bereitet sich aus. 
 
 

Hei Cha - Fu Zhuan postfermentierter Tee  mit goldenen Sporen aus Hunan 

 Die Blätter sind zu einem Block zusammengepresst und müssen vorsichtig mit einem speziellen Messer abgetrennt werden. Dieser Hei Cha ist weich in der Textur und vollaromatisch, kräftig und verdankt seine an Osmanthus erinnernde Süße den goldenen Sporen, die bei der Fermentation dieses Tees für die Reife sorgen. Auch diesen Tee kann man mehr als 10mal gießen. 
 
 
Hong Cha - Feng Qing Song Zhen aus Yunnan 
 
Wie Tannennadeln sieht das leicht gezwirbelte längliche Blatt aus. Der Aufguss ist leuchtend rot-braun. Wie ein guter Hong Cha kann er 4mal und mehr gegossen werden. Voll aromatisch mit Malz und Fruchtigkeit präsentiert sich dieser Tee aus Feng Qing. 
 
Das Schwein bringt nach chinesischer Ansicht Glück, seelischen wie materiellen Reichtum und Zufriedenheit. 
 
Ein erfolgreiches und frohes Jahr wünscht Nan Yi Tee